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CED kennt kein Alter – Eine Diagnose im Seniorenalter

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED), wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, werden oft mit jüngeren Menschen in Verbindung gebracht, da Betroffene die Diagnose meist zwischen ihrem 15. und 35. Lebensjahr erhalten1. Allerdings erkranken auch ältere Menschen an CED, und die Zahl der Betroffenen in höherem Alter nimmt aufgrund der demografischen Entwicklung stetig zu.²

Die Diagnose und Behandlung von CED im höheren Lebensalter stellt sowohl Erkrankte als auch Ärzt:innen vor besondere Heraus- forderungen. Bei älteren Menschen gibt es im Vergleich zu jüngeren Betroffenen ein größeres Spektrum von Erkrankungen mit ähnlichen beziehungsweise nahezu iden- tischen Beschwerden. Dadurch wird die Diagnose einer CED möglicherweise verzögert und eine entsprechende Behandlung kann erst verspätet eingeleitet werden.³

Die Behandlung von CED bei älteren Be- troffenen erfordert zudem eine sorgfältige Abwägung von Nutzen und Risiken. Ältere Erkrankte leiden oft bereits an mehreren Erkrankungen gleichzeitig (Multimorbidität) und nehmen dadurch zahlreiche Medika- mente ein (Polypharmazie), was zum Bei- spiel das Risiko für Wechselwirkungen erhö- hen kann. Manche CED-Therapien können Nebenwirkungen verstärken oder das Immunsystem weiter schwächen, wodurch die Anfälligkeit für Infektionen steigt.² Eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Behandlungsteam, wie unter anderem Gastroenterolog:innen und Hausärzt:innen ist daher essenziell, um eine individuell angepasste Behandlung zu gewährleisten.

Was tun bei Verdacht auf CED?
Wenn bei älteren Personen Beschwerden wie zum Beispiel anhaltender (nächtlicher) blutiger Durchfall, ungewollter Gewichtsverlust und/ oder starke wiederkehrende Bauchschmerzen auftreten, kann es ratsam sein, Fachärzt:innen aufzusuchen – denn CED kennt kein Alter. Eine genaue Diagnose mithilfe verschiedener Untersuchungen, wie unter anderem eine Darmspiegelung, Stuhluntersuchungen oder Bluttests, kann Klarheit bringen.

Unabhängig davon, wann eine CED diag- nostiziert wurde – diese chronische Er- krankung bleibt ein lebenslanger Begleiter. Für ältere Menschen kann dies zu sozialem Rückzug und Isolation führen, insbesondere, wenn Beschwerden wie Durchfall oder Inkontinenz auftreten. Betroffene benötigen daher nicht nur eine medizinische Behand- lung, sondern gegebenenfalls auch Unter- stützung im Alltag. Dabei sollte der Blick nicht nur auf körperliche Beschwerden gerichtet werden, da die Erkrankung auch die Psyche beeinflussen und zu Ängsten oder sogar Depressionen führen könnte.⁴ Da eine CED in sehr unterschiedlichen Ausprägungen auftreten kann, ist es umso wichtiger, einen individuell passenden Umgang zu finden. Viele ältere Menschen erhalten die Diagnose unerwartet und stehen vor neuen Herausforderungen. Doch mit der richtigen Behandlung und Unterstüt- zung können sie ein selbstbestimmtes Leben führen. Ärzt:innen sollten CED auch bei älteren Patient:innen in Betracht ziehen, um eine rechtzeitige Behandlung zu ermöglichen. Mit guter medizinischer Begleitung und einer offenen Kommu- nikation können Betroffene ihren Alltag weiterhin uneingeschränkt gestalten.

Einzigartig. Ermutigend. Engagiert. Damit das Leben für CED-Betroffene nicht nur aus der Erkrankung, sondern aus möglichst vielen einzigartigen Momenten besteht, unterstützt Takeda seit über 240 Jahren nicht nur mit innovativen Therapiean- sätzen, sondern auch mit gezielten Ser- vices für Patient:innen und das gesamte Behandlungsteam. Mehr zu Takedas Engagement in der Gastroenterologie und Erfahrungsberichte von Betroffenen komplexer Darmerkrankungen wie CED, perianale Fisteln oder dem Kurzdarmsyndrom erfahren Sie auf Takedas Webseite.

Mehr Informationen unter:

www.ced-trotzdem-ich.de

 

 

Quellen: 1 Crohn’s & Colitis Foundation. When IBD is diagnosed very early in life. 2020. Link: https://www.crohnscolitisfoundation.org/blog/when-ibd-diagnosed-very-early-life (letzter Aufruf: 05.02.2025) | 2 Sturm A et al. Z Gastroenterol 2024; 62: 1229-1318. | 3 Maaser C, Klaus J. Kompendium Gastroenterologie 2023; 18-26 | 4 Navabi S, et al. Influences and impact of anxiety and depression in the setting of inflammatory bowel disease. Inflamm Bowel Dis. 2018; 24(11): 2303-2308.